Ehrenamtskarte für Main-Spessart angeregt

 

Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises auf Burg Rothenfels – Langjährige Mitglieder geehrt

 

Im Vergleich zu anderen Vereinen war die Mitgliederversammlung des Arbeitskreises auf Burg Rothenfels im „Grünen Baum“ in Sackenbach sehr gut besucht.
Der Jahresbericht lag in Form eines 36 Seiten starken Heftes gedruckt und bebildert vor, sodass der Vorsitzende Herbert Brehm sich auf die wichtigsten Fakten beschränken konnte. Zum Jahresende 2011 betrug der Mitgliederstand 99 persönliche und 46 korporative Mitglieder (Firmen, Verbände und Institutionen).
Zu den herausragenden Veranstaltungen des vergangenen Jahres gehörten die Informationsreisen nach Istanbul im Mai und nach Berlin im November.
In Berlin war man besondere beeindruckt vom Verteidigungsministerium mit der Gedenkstätte für die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944.
„Der Patient im Mittelpunkt und damit jedem im Weg“ lautete ein Vortrag von Wolfgang Zöller im Mai, bei dem der Patientenbeauftragte der Bundesregierung über die neueste Entwicklung im Bereich des Gesundheitswesens informierte, und beeindruckt zeigen sich die Teilnehmer von dem Vortrag des Moraltheologen Thomas Schwarz im November, der „mehr Menschendienlichkeit“ der Wirtschaft forderte.

Immer wieder werde die Bedeutung des Ehrenamtes herausgestellt. In diesem Zusammenhang regte Brehm die Einführung der „Ehrenamtskarte“ auch im Landkreis Main-Spessart an. Beim Kassenbericht konnte sich Kassier Herbert Schuhmann auf einen „Schnelldurchgang“ beschränken. Johannes Sitter beantragte die Entlastung, die einstimmig erfolgte. Der Arbeitskreis wird auch in diesem Jahr die Gesellenschulung bei der Handwerkskammer für Unterfranken unterstützen.
Noch keine konkreten Termine liegen vor für die Vortragsreihe der Infanterieschule in Hammelburg. Für die Busreise nach Burgeis vom 8. bis 13. Mai, verbunden mit dem 40. Jubiläum der Patenschaft mit der Stadt Lohr, sind noch einige wenige Plätze frei. Anmeldung ist noch möglich. Am 18. Juli ist eine Besichtigung des Gipswerks und des Museums der Firma Knauf in Iphofen geplant. Die jährliche Kulturveranstaltung soll in diesem Jahr zu einer Aufführung der „Gaukler“ in den Keller des Weinhauses Mehling führen. Der Termin steht noch nicht fest. Ungeahnten Erfolg hatte die Ausschreibung einer Informationsreise in die Ukraine (Kiew und Krim) vom 24. bis 30. September. Die Zahl der Teilnehmer wurde deshalb auf 70 erhöht. Darüber hinaus besteht noch eine Warteliste weiterer Interessenten. Zur Einführung in die Geschichte und Gegenwart des Landes findet am 16. Mai ein Vortrag statt. Ort und Uhrzeit werden noch bekannt gegeben.

Der alljährliche „Familienabend“ im Bistro der „Lohrer Selbsthilfe“ ist am 24. November. Peter Keller schlug vor, sich auch einmal dem Thema „Entwicklungschancen in Mainfranken“ zu widmen und Alfons Ruf wies darauf hin, dass damit die Frage nach dem Bau der B 26 n eng verknüpft ist. Außerdem wurde vorgeschlagen, den Bundestagsabgeordneten Norbert Geis für das Thema „Euro-Krise und die Rettung Griechenlands“ zu gewinnen.


Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden die Handwerkskammer für Unterfranken und die Sparkasse Mainfranken,
für 40 Jahre Anna Winter (Lohr) und Rosalende Lippmannehrung_401 (Partenstein) sowie die Freunde der Meisterschulen geehrt.

 

 

 Die Dr.-Maria-Probst-Gedächtnismedaille für 20 Jahre Mitgliedschaft ging an Otto Försch, Gössenheim, Josef Franz, Sackenbach, Ingrid Höfling (Lohr) und Karlheinz Widmann, (Lohr). Die Versammlung endete mit einem Kurzvortrag von Altlandrat Herbert Neder, dem Bezirksvorsitzenden der „Senioren-Union“. Sie ist die jüngste Arbeitsgemeinschaft in der CSU und der Bezirksverband Unterfranken der drittgrößte nach Oberbayern und Niederbayern. Kreisvorsitzender im Landkreis Main-Spessart ist Altbürgermeister Roland Metz und Vorsitzender des Ortsverbandes Lohr Ernst Goldbach.

                   

 

 

 

 

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